Noch einmal Aufnahmen dieser wunderschönen Art. Das kleine Weibchen hat jetzt eine Größe von etwa vier Zentimeter und startet schon jetzt mit der Vermehrung. Man sieht bereits die Legeröhre hervor treten. Diese Art gilt bei den Aquarianern als extrem aggressiv. Wenn mehrere Paare gehalten werden, trifft das mit Sicherheit zu, allerdings nicht so extrem, dass es zu Verletzungen kommt. Zumindest bei mir im großen Aquarium, 237 x 70 x70 cm. Paarweise ist diese Art auch nicht aggressiver als andere Cichlidenarten.
Das nun letzte verbliebene Wildfangmännchen. Nun auch bereits etwas über fünf Jahre alt. Ich musste mir inzwischen weitere Tiere zulegen, damit es vielleicht auch mal zu einer Vermehrung kommt.
Amatitlania nanolutea ist bekannt für seine plakativen Gelbtönen. Aber wie bei den meisten Cichlidenarten kann auch bei dieser Art die Färbung wechseln.
Im Lauf unserer Panamareise, März/April 2018, besuchten wir Stadt David, im Nordwesten von Panama in der Provinz Chiriqui. In der Umgebung gibt es einige sehr interessante Flüsse, die eine eigene Fischfauna vorweisen, die aber auch teilweise mit der vom angrenzenden Costa Rica identisch ist.
Auch bei diesen schönen Exemplaren dieser Art konnte ich nicht Nein sagen und so gingen vier T. maculipinnis von Duisburg nach Karlsruhe. Ursprünglich wollte ich zwei Paare, aber leider wurde es 1/3. Ich hab mir die Tiere selbst heraus gefangen, also war ich auch selbst schuld. Leider verlor ich auch noch das einzige Männchen, allerdings hatte es vor seinem Ableben noch für etwa 100 Nachkommen gesorgt. Die Tiere sind knapp halbwüchsig, man darf also von der Färbung her noch etwas erwarten. Ich werde berichten.
Unser Besuch zum Hobbyzoo Tillmann in Duisburg hatte natürlich Folgen. Unter anderem hab ich mir diese T. salvini mitgebracht. Es sind zwei Paare, beim Ersten hat das Männchen einen hohen Gelbanteil, beim Zweiten ein hoher Blauanteil ( siehe oben links ). Das Paar mit dem hohen Gelbanteil hab ich separiert und einige Wochen später konnte ich mich über ca. 100 Jungfische freuen. Die vier Duisburger sind kaum halbwüchsig, man darf von der Färbung also noch etwas erwarten. Ich werde weiter berichten.
Der Erstbeschreiber von A. nanolutea ist Robert Allgayer, der diese Art 1994 als Cryptoheros nanoluteus beschrieben hatte.
Im deutschen Sprachraum wird diese Art Gelbkopfbuntbarsch, im englischen Yellow Convict, genannt.
Man findet diese Art im Westen und im Nordwesten von Panama, in den Provinzen Boca del Toro und Chiriqui, in Flüssen wie dem Rio Guarumo, Rio Guapo und dem Rio Pece Bobo, sowie deren Zuflüssen. Wir hatten A. nanolutea im Rio Guarumo, sowie im Rio Rubalo gefunden und auch Tiere daraus mitgebracht ( 2018 ).
Diese Art wurde ursprünglich von Meek & Hildebrand, 1913, als Neetroplus panamensis beschrieben.
P. panamensis kommt von der Kanalzone bis zum Darien auf der Atlantikseite in Panama vor. Das Typusmaterial wurde aus dem Rio Mandingo gefangen und hatte die Totallänge von 104 mm.
Der erste Ausflug der DCG Region Nordbaden in die Fränkische Schweiz
Am 19. und dem 20. Oktober 2014 war es soweit. Die Befürworter unserer Region einen Ausflug zu machen hatten sich durchgesetzt. Es ging in die Region Fränkische Schweiz. Natürlich muss es auch bei einem Ausflug der DCG um Fische gehen, so wurde die Firma Aquaristik Schaffer in Pegnitz die erste Anlaufstelle. Herr Schaffer begrüßte uns freundlich und wir erkundeten den großen Verkaufsraum. Es gab wirklich einiges zu sehen, das Übliche, aber auch Raritäten. Bei den Amatitlania sajica konnte ich nicht nein sagen, aber ich war nicht alleine, auch weitere unserer Mitglieder kamen nicht ohne Fischbeutel aus dem Laden. Zum Abschied bekam jeder noch einen Kalender, dann ging es auch schon weiter.
Mit dabei : Vieja fenestrata, Vieja bifasciata ( Rio Chacamax ), Vieja bifasciata ( Laguna Catazaja ) und Amphilophus labiatus. Fotografiert bei Peter Buchhauser, Regensburg