Ausflug der DCG-Region Nordbaden nach Nördlingen, Oktober 2016


Hallo liebe Freunde und Mitglieder der DCG-Region Nordbaden,

wie bereits die letzten beiden Jahre, gab es auch 2016 wieder einen Ausflug. Natürlich war auch dieses Jahr wieder für jeden etwas dabei, Cichliden, Kultur, gutes Essen und das Ganze bei bestem Wetter.
Wie bereits angekündigt besuchten wir zuerst den Cichlidenstadl von H. Löfflad in Alerheim-Bühl.
H. Löfflad ist übrigens DCG-Mitglied und Inserent in den DCG-Infomationen. Den Liebhabern von Cichliden aus dem Malawi- und dem Taganjikasee muss ich den Cichlidenstadl wohl nicht extra vorstellen. Für die Anderen, H. Löfflad kam aus dem Hobby heraus und entwickelte sich in den Jahren zu einem in Europa bekannten Spezialisten für Cichliden aus dem Malawi- und dem Tanganjikasee.
Wie bekannt, sah man schon an den geparkten Fahrzeugen. Man sah, außer den Kennzeichen der ganzen BRD, auch Fahrzeuge aus Frankreich, der Slowakei und sogar ein KFZ aus Großbritannien. Entsprechend war auch das Sprachenwirrwarr in den großen Räumen des Cichlidenstadl.

Die angebotenen Cichliden waren wie von H. Löfflad nicht anders gewohnt, man sah seltene, aber auch häufig angebotene Arten. Das Ganze in bester Kondition, in tollen Farben und oft auch als Wildfänge. Zudem gab es noch ein riesiges Schauaquarium mit große Räuber aus dem Malawisee. Allein das Fossorochromis rostratus-Männchen dürfte deutlich über 30 cm gehabt haben.

Natürlich gab es bei dieser Auswahl auch einiges, bei dem Mitglieder unserer Gruppe nicht widerstehen konnten. Doch schon nach etwas über drei Stunden, eigentlich nicht viel Zeit für den Vollblutaquarianer, mussten wir zum nächsten Part, der Kultur, wechseln.

Nördlingen ist eine über 1100 Jahren alte, ehemalige Markt- und Gerberstadt, die als einzige Stadt in Deutschland noch eine komplett erhaltene Stadtmauer hat. In der Stadt selbst findet man noch viele erhaltene, teils liebevoll renovierte Gebäude von vergangenen Zeiten. Den "Daniel", die alte, fast überall zu sehende große Stadtkirche, bestiegen wir ausnahmsweise nicht, obwohl man hier sicher eine grandiose Aussicht über dem Ries, dem großen Krater eines Meteoriteneinschlages, sehen konnte. Aber ein Teil der voll begehbaren Stadtmauer, die Begehung der Innenstadt, Schaufensterbummel, Mittagessen......, ließ das einfach nicht zu. Auch hier war die Zeit sehr schnell vorbei. Um Nördlingen genau, mit allen Sehenswürdigkeiten, zu erforschen, dürfte wohl weit mehr Zeit als einen Mittag in Anspruch nehmen.

Unser Mitglied, Hermann Brunner, der das Hotel organisierte, hatte mal wieder eine hervorragende Wahl getroffen. Für relativ zivile Preise waren wir bestens untergebracht. Die regionale Küche bot für jeden etwas und wir hatten auch noch am Abend in gemütlicher Runde unseren Spaß. Allerdings machten sich hier das frühe Aufstehen und unsere Aktivitäten bemerkbar, bereits kurz nach 22 Uhr waren die Letzten von uns schon in ihren Zimmern.

Wieder ein sehr gelungener Ausflug, der jedem von uns Freude bereitete.

Der Ausflug 2017 steht sicher wieder auf dem Programm. Wo genau, schauen wir mal ?